Mikrobielle-Brennstoffzellen-Weltmeisterschaft
Offener Aufruf gestartet!
Mi-Hy verbindet die Technologie der mikrobiellen Brennstoffzellen (MFC) mit der Hydrokultur und führt so eine künstliche Rhizosphäre (eine erweiterte Rhizosphärengemeinschaft) in die typischerweise „bodenlose“ Konfiguration von Hydrokultursystemen ein. Das Mi-Hy-System moduliert Stickstoffformen, die Mikrobiome der Pflanzenwurzeln optimieren die Stickstoffaufnahme und mobilisieren Phosphor, wodurch der Bedarf an chemischen Düngemitteln entfällt. Diese zirkuläre, nachhaltige Plattform wandelt Kohlenstoff in Biomasse um und gewinnt Stickstoff aus Abwasser zurück.
Das Projekt vereint 7 internationale Partner aus verschiedenen Fachbereichen und wird durch das Programm Horizon Europe finanziert.
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Aktuelle Neuigkeiten
Offener Aufruf: MudTronics-Meisterschaft für mikrobielle Brennstoffzellen
Mi-Hy startet „MudTronics“, einen kollaborativen Wettbewerb an der Schnittstelle von Biologie, Technologie und Kunst/Design. Die Teilnehmer untersuchen, wie mikrobielle Brennstoffzellen (MFCs) organische Stoffe wie Schlamm oder Abwasser in elektrische Energie umwandeln können, wodurch...
Wo Design auf Biologie trifft: ein Interview über SPIKA, einen Prototyp für mikrobielle Architektur
Kürzlich wurden die Forscher Ezgi Öğün Ramalhete, Işıl Yücel und Jorge Barriuso für einen Frage-und-Antwort-Artikel in „Nature Communications Biology“ zu SPIKA interviewt, unserem Prototyp für mikrobiologisch vermittelte Architektur, der auf der 23. Mailänder Triennale 2025 ausgestellt wurde.
In dem Interview berichten sie, was sie an dem Projekt motiviert hat, welche Herausforderungen die Arbeit an der Schnittstelle zwischen Mikrobiologie und Architekturdesign mit sich bringt und welche Erkenntnisse sie aus den Reaktionen des Publikums gewonnen haben.
Integration elektochemisch aktiver Mikroorganismen in aktive Bodenbewirtschaftungsstrategien
Unsere Partner bei Sony CSL Paris haben kürzlich gemeinsam mit Lenon Romano Modesto und Rachel Armstrong einen Artikel in der Fachzeitschrift „Frontiers in Microbiology“ veröffentlicht, in dem untersucht wird, wie elektroaktive Mikroorganismen (EAMs) als lebende, programmierbare Bestandteile regenerativer Anbausysteme in landwirtschaftliche Böden integriert werden könnten.






